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Pressemeldung vom 29. Mai 2020

Suche nach dem Weg zurück

Viele unserer Mitglieder beschäftigt die Suche nach einem praktikablen und sicheren Zurück aus der Pandemie. Wer hätte das im Juni 2020 gedacht: Abstand halten, Masken tragen, häufiges Händewaschen, diese und die anderen Corona-Schutz- und Sicherheitsmaßnahmen gehören inzwischen zum Alltag und das sogar weltweit. Unverständlicherweise werden die virologischen Hinweise in den Medien immer mehr durch Debatten über Einschränkungen der Grundrechte, über Reisen in Zeiten der Pandemie und den besten und gangbaren Weg für einen Neustart abgelöst. Vielen geht es dabei zu langsam, aber leider fallen manche unserer BürgerInnen auch auf Verschwörungstheorien von Besserwissern ins Visier. Klar muss sein: Die gesundheitliche Gefahr ist noch nicht gebannt!

Sicher: Die weltweite Pandemie ist besonders auch für unsere Wirtschaft ein externer Schock wie aus dem Lehrbuch. Er überdeckt derzeit den schleichenden Wandel, der gerade die Industrie längst erfasst hat. Die Mega-Themen Digitalisierung und klimagerechte Produktion treiben die Transformation Industrie voran, ohne dass es für den Umgang mit den derzeitigen Herausforderungen Lehrbücher und Handlungsanweisungen gibt, die ihre Richtigkeit schon unter Beweis gestellt hätten.

Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gehören zu den Ländern, die bisher von Auswirkungen der Corona-Pandemie in Größenordnungen und Schwere verschont geblieben sind.

Mit Sorge betrachten wir und auch unsere Sicherheitsbehörden, dass bei Demonstrationen immer mehr Verschwörungstheoretiker, Impfgegner sowie Rechts- und Linksextremisten die Arbeit von Politik und Gesundheitsbehörden in Misskredit ziehen.

Doch wir bleiben wachsam und halten zueinander! Die Corona-Krise ist leider nicht morgen oder demnächst vorbei. Es handelt sich wahrhaftig um die größte Herausforderung seit dem Ende des 2. Weltkrieges 1945. Egal, wie lange sie uns beschäftigt, das Wichtigste ist und bleibt, dass wir alle mitnehmen.

In diesem Sinne wünsche ich uns Allen eine gute Zeit und bleiben Sie gesund!

Joachim Heinrich,
Vorsitzender des Sozialpolitischen Ausschusses