Mehr als 120 Verbände, Vereine und Bildungsträger beteiligten sich an der Aktionswoche „Eine Stadt für alle“, die sich für ein weltoffenes, tolerantes und demokratisches Magdeburg einsetzen. Die Schirmherrschaft hatte wie in den Vorjahren die Oberbürgermeisterin Simone Boris übernommen.
Heike Ponitka, Susanne Drenger, Jenny Hoeft, Barbara Fröhlich, Editha Beier und die Landesfrauensprecherin Monika Lück nahmen an der Mahnwache für Demokratie des Politischen Runden Tisches der Frauen und der „Omas gegen Rechts“ im Rahmen der Aktionswoche am 17. Januar am Trümmerfrauendenkmal vor der Johanniskirche teil. Trotz Minusgraden und eisigem Wind haben die Teilnehmerinnen mit einen Stand und Transparenten die Aktionswoche unterstützt.
Unter den Teilnehmer*innen des Friedensweges, der Station an der Johanniskirche machte, waren auch Schüler*innen der Förderschule „Hand in Hand“. Mit Liedern, Reden und Gebeten gedachten sie gemeinsam der Zerstörung Magdeburgs. Um 21.28 Uhr, als vor 81 Jahren die Bombardierung begann, läuteten auch dieses Jahr wieder alle Kirchenglocken in der Landeshauptstadt.
Aktionswoche „Eine Stadt für alle“ in Magdeburg
Verbandsleben Aktuelles Veranstaltung
Am 16. Januar 1945 wurde Magdeburg in einer Nacht zu großen Teilen zerbombt. Etwa 200.000 Menschen wurden obdachlos und mindestens 2.000 Menschen wurden getötet. Diesem Ereignis gedenkt die Stadt jedes Jahr. Zu den Teilnehmer*innen gehört auch der Politische Runde Tisch der Frauen.


