Bei doch etwas ungemütlichem Wetter ging es am 12. Mai los. Der Busfahrer versprach zu Beginn der Fahrt schönes Wetter, leider hatte er dieses Mal Unrecht. Der Himmel war grau und mit Wolken verhangen. Aber dass sollte der Stimmung keinen Abbruch gewinnen.
Ziel der Reise war die Panoramaausstellung Antarktis in Leipzig. Seit 2003 realisiert Yadegar Asisi die größten Panoramen der Welt. Die thematische Vielfalt seiner Arbeiten reicht von Stadtansichten über Naturlandschaften bis hin zu zeitgeschichtlichen Ereignissen. Asisis Panoramen sind in zahlreichen Städten in Deutschland zu sehen.
Die 360-Grad-Panoramen schaffen Bildweiten, die aus der Zweidimensionalität ausbrechen und zu Kunsträumen monumentalen Ausmaßes erhoben werden. Das ehemalige Gasometer von Leipzig bietet eine kreisrunde Leinwand für dieses Kunstwerk, welches weder Anfang noch Ende hat. Die Betrachtenden stehen im Mittelpunkt. Spezielle Musik und Soundeffekte sowie wechselnde Lichteffekte erwecken das Kunstwerk zum Leben. Mit großem Interesse verfolgten die Wernigeröder*innen den Ausführungen. Das Panorama Antarktis zeigt eine Welt am Südpolarkreis, wo Felsen, Gletscherkanten und Meer aufeinandertreffen.
Anschließend ging es zum Störmthaler See, wo das Fahrgastschiff „Wachau“ zur Rundfahrt wartete. Mit vielen schönen Erlebnissen im Gepäck ging es wieder zurück nach Wernigerode.
Das Feedback der Mitglieder war eindeutig: Das war super! Sie äußerten den Wunsch, bald wieder eine gemeinsame Fahrt zu unternehmen.
„Der besondere Dank gilt der Organisatorin, Vorstandsmitglied Ingrid Arndt, und natürlich dem Busfahrer“, sagte Kreisvorsitzende Birgit Jungtorius.

